Klar! Leute vom Fach können nun mal den besten Unterricht gestalten.
Deshalb waren die Johanniter beim Dienst gerne gesehen. Es sollte vorhandenes Wissen wieder aufgefrischt werden und natürlich neues dazugewonnen werden.
Wichtig war, den Unterricht nicht steif auf die Theorie zu beschränken, sondern das auch richtig was zum anfassen da ist. Da der Rettungsdienst und die Feuerwehr oftmals eng zusammen arbeiten, ist es enorm wichtig, die Jungs und Mädchen früh an die Materie des anderen heran zu führen.
Den Kontakt herzustellen war nicht sehr schwer, da Katharina, Feuerwehrfrau aus Bokeloh, Ihre Ausbildung bei den Johannitern gemacht hat und da noch immer aktiv dabei ist. Nach kurzer Rücksprache mit Ihrem Chef stand fest, wir machen einen Übungsabend und das, mit RTW (Rettungswagen)!
Wie versprochen, stand punkt 18 Uhr ein RTW inklusive Besatzung vor dem Gerätehaus bereit uns voll zu vordern. Katharina ließ es sich nicht nehmen um den Unterricht selber zu gestalten. Unterstütz wurde sie hierbei von Miriam und was soll man sagen, ein super Team!
Beide verstanden sich blind, blieben ruhig und erklärten alles bis ins kleinste Detail. Das spiegelte sich bei den Jungen und Mädchen wieder, so das interessiert zugehört und aufgepasst wurde.
Der Anfang wurde bei dem „Klassiker“ stabile Seitenlage gemacht, inklusive Check der Vitalfunktionen. Anschließend stand die Frage im Raum, soll bei einem Motorradunfall der Helm des Fahrers abgenommen werden? Die Meinungen gingen auseinander, doch unsere Profis wussten natürlich die Antwort. Nachdem geklärt wurde, das der Helm runter muss, wurde das auch gleich praktisch geübt und jeder durfte einmal ran.
Nach dem kurzen wiederauffrischen einiger Erste Hilfemaßnahmen, ging es der Ausrüstung des RTW´s an den Kragen.
Während Katharina Praxis am Spineboard zeigte, machte Miriam den RTW links und zeigte, was so alles auf dem Auto ist. Auch hier war das Interesse ungebrochen und es wurden eine Menge Fragen gestellt. Besonderes Interesse galt dem Defibrilator und dem Intubationsbesteck, das hatte man auf einem „Krankenwagen“ nicht erwartet.
Auch die Trage musste natürlich getestet werden. Probeliegen? Klar, kein Thema!
Der Dienst hat allen super spaß gemacht und das Verständnis für die Arbeit des Rettungsdienstes gestärkt. Leider war er viel zu kurz, doch wir hoffen die Johanniter bald wieder zu Gast haben zu können.
Danke an die Johanniter des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer für diesen Klasse Dienst!
Wir würden uns gerne revanchieren
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