das sind wir
Unsere roten Autos
Das hat Spaß gemacht

Ein Zeltlagergedicht von Philip Manns


Hier in Großmoor blickt man nach vorn,
denn Abends trinkt jeder noch einen Korn.
In Moordorf hingegen tut man nicht mal winken,
auch gehen sie keinen trinken.
Im Hachland geht alles drunter und drüber,
dort kippen sie bei Wasser vorn über.

Die große Wasserschlacht am Mittwoch gewann Großmoor mit Bravur,
denn Moordorf schaute nicht auf die Uhr.
Donnerstag um 24 Uhr war eine gesicherte Nacht,
denn die Lagerpolizei “Bokeloh” hatte Wacht.
Zu dieser Zeit war es stockfinster,
es wuchs noch nicht mal Ginster.
Die ganze Zeit über wurden Schilder, Wimpel und noch mehr entwendet,
doch es hat sich meist alles zum Guten gewendet.

Tödliche Verletzungen gab es noch keine,
nur ein paar gebrochene Beine.
Die einzigen, die nachts Wache halten,
sind die Techniker, die hier alles verwalten.

Das war es von mir,
nun muß was kommen von Dir.
Aber zu guter Letzt,
ich hoffe niemand wird mehr verletzt.

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Ein weiteres Bokeloher-JF-Gedicht von Philip Manns


Ich schreibe jetzt ein Gedicht,
sehr einfach und auch schlicht.

Ich sitze hier unter einem Baum
und denke an Rasierschaum.
Nebenbei meißelte ich an einem Stein,
daß finden einige sehr fein.
Außerdem ist es tiefste Nacht,
und ich halte trotzdem Wacht.

In den Klowagen, sie sind eckig,
ist es so richtig dreckig.
Keiner wollte sie reinigen,
doch am Ende konnten wir uns einigen.

In unserem kleinen Zelt,
hier mitten auf dem Feld,
regnete es am Anfang Wasser,
wir wurden aber nicht viel nasser.

Die Funksprüche wandern hin und her,
nur niemand weiß, von welcher Wehr.

Tim malt hier schicke Bilder,
und wird dabei immer wilder.
Währenddessen sitzt Florian hier öde auf der Bank,
und sagt uns allen dafür großen Dank.

Christian erzählt hier gute Witze,
in uns brennt dabei leichte Hitze.
Auch Clarissa ist gerade eingetroffen,
zum Glück nicht besoffen.

Niklas lacht andauernd nur dumm herum,
fällt dabei aber niemals um.
Felix kroch in sein Bettchen,
sucht wohl eine Höhle wie ein Frettchen.

Steffi und Hermann halten sich durch Küsse warm,
denn Steffi weiß, er ist ihr großer Schwarm.
Jörg kommt heut aus seinem Bett nicht mehr raus,
für ihn ist die heutige Nacht schon aus.

Jürgen hält alles in eiserner Hand,
und zwar so wie im eigenen Land.
Während unsere Eltern zu Hause im Warmen sitzen,
müssen wir hier draußen in der eisigen Kälte umher flitzen.

Martin, unser netter Bauer,
liegt hier irgendwo auf der Lauer.
Stefan und Dennis streifen hier durchs Lager,
und suchen nach einem übergroßen Nager.

Indessen schlafen Heidi und Finchen drinnen,
wo keine Wassertropfen hin rinnen.
Philip dieser Wicht
schrieb das wundervolle Gedicht.

(Dieses Gedicht entstand am 18. Juli 2008 um 01:00 Uhr während der Nachtwache)

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Und jetzt die Fotos:

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Zeltlager-8

schwarzes Brett

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